Neue Foto-Ausstellung: So setzte Hans Hansen Produkte in Szene
Information der Veranstalter
Foto: Hans Hansen
17.04. - 01.11.2026
Öffnungszeiten:
Di - So: 10:00 - 18:00 Uhr
Do: 10:00 - 21:00 Uhr
Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.
Montag geschlossen
Öffnungszeiten können an Feiertagen abweichen.
Mit der Ausstellung „Foto: Hans Hansen“ widmet das MK&G einem der bedeutendsten Fotografen der Nachkriegszeit vom 17. April bis 1. November 2026 eine umfassende Werkschau. Gezeigt werden rund 220 ikonische Fotografien aus über sechs Jahrzehnten. In internationalen Kampagnen unter anderem für Lufthansa, Nikon, Volkswagen und Erco hat Hans Hansen die Produktfotografie seit den 1960er Jahren revolutioniert und das kollektive Bildgedächtnis ganzer Generationen geprägt. Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten, die seine enge Zusammenarbeit mit Designer*innen wie Tapio Wirkkala sichtbar machen. Werkzeuge, Korrespondenzen, Skizzen, Archivmaterial und ausgewählte Objekte aus seiner Privatsammlung eröffnen darüber hinaus vertiefende Einblicke in seinen Arbeitsprozess. Mit der jüngsten Werkserie „Analog“ (2024) richtet Hansen den Blick zugleich auf die eigenen fotografischen Gestaltungsmittel in seiner unverwechselbaren sachlich-minimalistischen Bildsprache; eigens für die Ausstellung entsteht zudem eine neue Fotoserie.
Während sich die Welt außerhalb des Studios fortwährend verändert, herrscht im Studio eine konstante Ordnung: Alles hat seinen Platz. In seinen Stillleben reduziert Hans Hansen die Gegenstände auf das Wesentliche: Er ordnet, zerlegt und strukturiert Formen, Farben und Materialien. Seine Fotografien wirken zeitlos. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Aufnahme eines in rund 7.000 Einzelteile zerlegten VW Golf (1988).
Seine Arbeiten tragen eine unverkennbare Handschrift, indem sie den Blick mit radikaler Klarheit auf die alltägliche Dingwelt und Gestaltung lenken – unablässig sucht er dabei nach neuen Bildlösungen. Licht und Schatten, Komposition und Perspektive sind zentrale Parameter und elementare Mittel, mit denen er das Wesen der Fotografie stetig hinterfragt.
Die Ausstellung wird von dem Produktdesigner Axel Kufus (https://www.kufus.de/) gestaltet, die Ausstellungsgrafik übernimmt Heimann + Schwantes (https://www.heimannundschwantes.de/). Den Ausstellungsfilm realisiert die Filmemacherin Maike Mia Höhne.
Die Ausstellung wird unterstützt vom Ausstellungsfonds der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hubertus-Wald-Stiftung, der Karin Stilke Stiftung, der Hans Brökel Stiftung für Wissenschaft und Kultur, der Kulturstiftung der Länder (https://www.kulturstiftung.de/), Annegret und Claus-G. Budelmann, der Martha-Pulvermacher-Stiftung und dem Manfred Heiting Trust.
Medienpartner: art – Das KunstmagazinÖffnet ein neues Browser-Tab
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