Dinge, die du machen kannst, wenn du neu in Hamburg bist
Neu in Hamburg? Dann kennst du sicher schon den Weg zum nächsten Baumarkt oder IKEA – aber noch nicht den zu deiner neuen Lieblingsbar oder die Menschen, mit denen du dort landest. Um dir deinen Neustart zwischen Umzugskartons und Behördengängen leichter zu machen, verraten wir dir zehn Dinge, die dir das Ankommen in Hamburg leichter machen.
Neu in Hamburgs Nachtleben? Trink ein Bier in Hamburgs Kultkneipen

Neu in Hamburg zu sein bedeutet, die Stadt wahrscheinlich noch nicht allzu gut zu kennen. Und um wirklich zu lernen, wie Hamburg tickt, geht’s nicht in fancy Rooftop Bars, sondern in die berüchtigten Kneipen, die du bisher nur aus dem Fernsehen kennst. So zum Beispiel der Elbschlosskeller, eine von Kiez-Legende Daniel Schmidt geführte Kellerkneipe auf dem Hamburger Berg. Während an den Wänden Fotos verstorbener Stammgäste als stille Erinnerungen hängen und alte Klassiker aus der Jukebox dröhnen, pulsiert an der Theke das ungeschönte Leben. Nur auf ein Feierabendbier reingekommen, stolperst du fünf Stunden später mit drei neuen Lebensgeschichten und Lebensweisheiten wieder heraus. Direkt gegenüber wartet die nächste Kultkneipe auf dich – allerdings mit einer etwas düsteren Geschichte. Im Goldenen Handschuh trieb sich in den 1970ern nämlich der Serienmörder Fritz Honka um und lernte hier auch einige seiner Opfer kennen.
Info: ElbschlosskellerÖffnet ein neues Browser-Tab, Hamburger Berg 38, 20359 Hamburg
Die schönste Aussicht über Hamburg gibt’s vom Dach des Planetariums

Die Plaza der Elbphilharmonie kennt jede:r. Aber wusstest du, dass dir auch der ehemalige Winterhuder Wasserturm – heute das Planetarium – eine 360 Grad Aussicht über ganz Hamburg bietet? Einfach in den Fahrstuhl steigen, den darin eingebauten Sternenhimmel bestaunen und die knapp 40 Meter nach oben fahren. Auf der letzten Etage, die nach dem Planeten Neptun benannt ist, angekommen, stehst du direkt neben dem historischen Wassertank und blickst über die Baumkronen des Stadtparks, dessen See und die Alster hinweg bis zur Elbe mit Hafen und Elphi. Und das Beste: Hast du ein Ticket für eine Show im Planetarium, ist die Fahrt zur Aussichtsplattform inklusive. Aber auch für alle anderen ist das Ticket nach oben mit seinen zwei Euro um einiges günstiger als die für andere Aussichtspunkte in Hamburg.
Info: Planetarium HamburgÖffnet ein neues Browser-Tab, Linnering 1, 22299 Hamburg-Nord
Lust, zu lachen? Dann ist es Zeit, die Hamburger Comedy Szene zu entdecken

Der einfachste Weg, den hanseatischen Humor kennenzulernen, ist es, Hamburgs Comedy Clubs zu besuchen. Denn so vielfältig die Hamburger:innen sind, so auch die Comedy Szene. Den Anfang machst du in der Schanze, in einer der Kaderschmieden deutscher Comedians: dem Moin Comedy Club. Hier standen schon Größen wie Felix Lobrecht oder Maria Clara Groppler auf der Bühne, bevor sie die großen Hallen ausverkauften. Etwas rauer geht es im Reeperbahn Comedy Club zu. Das älteste Open Mic der Stadt ist in einem Bunkerkeller mit Sexclub-Geschichte zu Hause – schmutzige Witze und ungefilterte Ehrlichkeit inklusive. Willst du deine Lachmuskeln trotz schmalem Portemonnaie auf Trapp halten, schaust du bei den Frechen Möwen vorbei. Die besten Newcomer:innen Hamburgs erobern regelmäßig die Bühne des Indra und sorgen dafür, dass auch wirklich niemand ohne Lacher nach Hause geht. Und alle Frühaufsteher:innen können sich freuen, denn los geht’s immer schon ab 19 Uhr.
Info: Moin Comedy Club HamburgÖffnet ein neues Browser-Tab, Beim Grünen Jäger 6a, 20359 Hamburg; Reeperbahn Comedy ClubÖffnet ein neues Browser-Tab, Reeperbahn 25, 20359 Hamburg; Freche Möwe Stand-Up ComedyÖffnet ein neues Browser-Tab, Große Freiheit 54, 22767 Hamburg
Neu in Hamburg = neues Karmakonto: Such dir ein Ehrenamt & pack mit an

Neu in Hamburg zu sein bedeutet, dass dir alle Möglichkeiten offen stehen, Gutes zu tun. Und die Auswahl ist groß, denn es gibt jede Menge Vereine, die händeringend nach Verstärkung suchen. Packt dich nach acht Stunden vorm Bildschirm die Lust, ordentlich anzupacken, schaust du nach der Arbeit bei Hanseatic Help vorbei. Ab 17 Uhr wird hier drei Stunden lang fleißig Kleidung sortiert und verpackt und danach gemeinsam gegessen. Willst du anderen eine kulinarische Freude bereiten, kommst du sonntags mit einem selbstgebackenen Kuchen zum Sonnenschein CaféÖffnet ein neues Browser-Tab in die Mathilde Bar in Ottensen. Dort treffen sich Menschen mit und ohne festen Wohnsitz auf Augenhöhe für gute Gespräche. Auch für Natur- und Tierliebhaber:innen gibt es das passende Ehrenamt. Beim NABU päppelst du verletzte Fledermäuse auf und pflegst Biotope in ganz Hamburg. Egal, für welches Ehrenamt in Hamburg du dich entscheidest: Mit nur ein paar Stunden Zeit kannst du Großes bewirken und sammelst zusätzlich auch noch ein paar Karmapunkte.
Info: Hanseatic Help e. V.Öffnet ein neues Browser-Tab, Große Elbstraße 264, 22767 Altona; Mathilde Bar OttensenÖffnet ein neues Browser-Tab, Kleine Rainstraße 11, 20146 Hamburg; Naturschutzbund (NABU)Öffnet ein neues Browser-Tab, Landesgeschäftsstelle, Klaus-Groth-Straße 21, 20535 Hamburg
Immer der Linie nach: Auf dem Hummel-Bummel entdeckst du über 400 Jahre Geschichte
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Handy in die Tasche und Augen auf: Bist du neu in Hamburg und willst die Stadt ohne ständigen Blick auf den Bildschirm erkunden, folge einfach nur dem roten Strich. Beginnend an einem der vier Startpunkte – dem Michel, dem Hamburg Museum, dem Neuen Wall oder der Laeiszhalle – führt dich der 2,5 Kilometer lange Rundweg an dreißig geschichtlichen und kulturellen Spots der Neustadt wie zum Beispiel dem alten Gängeviertel oder der ehemaligen Hauptsynagoge vorbei. Übrigens: Seinen Namen verdankt der Hummel-Bummel dem ehemaligen Wasserträger und Hamburger Original Hans Hummel, an dessen Denkmal du auf deinem Spaziergang auch vorbeikommst. Die Linien werden übrigens zwar zweimal im Jahr nachgezogen, doch können vor allem im Winter bei Schnee schlechter erkennbar sein. Der Hummel-Bummel lohnt sich deshalb im Frühling und im Sommer ganz besonders.
Info: Die vier Startpunkte des Hummel-BummelÖffnet ein neues Browser-Tab sind die Hauptkirche St. MichaelisÖffnet ein neues Browser-Tab, Engl. Planke 1, 20459 Hamburg, das Museum für Hamburgische GeschichteÖffnet ein neues Browser-Tab, Holstenwall 24, 20355 Hamburg, der Neue WallÖffnet ein neues Browser-Tab, 20354 Hamburg und die LaeiszhalleÖffnet ein neues Browser-Tab, Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
30 Minuten Klassik statt Kantine: Besuche ein Lunchkonzert in der Laeiszhalle

Du bist neu in Hamburg, hast gerade die ersten Wochen in deinem neuen Job gemeistert und suchst nach etwas Abwechslung für die Mittagspause? Bevor du die Zeit alleine mit deinem Salat am Schreibtisch totschlägst, mach dich doch mal auf den Weg zur Laeiszhalle. Alle ein bis zwei Monate öffnen sich dienstagmittags die Türen des Brahms-Foyers für die Lunchkonzerte der Symphoniker Hamburg. Dabei genießt du dreißig Minuten lang klassische Live-Musik – komplett kostenlos und so locker, entspannt und familiär wie sonst nie. Gut zu wissen: Da die Lunchkonzerte mittlerweile ziemlich beliebt sind, lohnt es sich, früh dran zu sein. Los geht’s zwar erst um 12:30 Uhr, doch um einen der heiß begehrten Sitzplätze zu ergattern, bist du am besten schon zwischen 11:30 Uhr und 12 Uhr da.
Info: LaeiszhalleÖffnet ein neues Browser-Tab, Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
Schietwetter Programm für jedes Portemonnaie: Lerne Hamburgs Museenwelt kennen

Es regnet mal wieder und du fragst dich, was du mit deiner Zeit anfangen sollst? Schietwetter ist der beste Grund, um in Hamburgs Museenwelt einzutauchen – vor allem, wenn du neu in Hamburg bist. Statt den Regen zu verfluchen, bestaunst du lieber den berühmten Viermast Peking im Deutschen Hafenmuseum. Oder du guckst dir im Miniatur Wunderland an, wie aus der verrückten Idee, die größte Modelleisenbahn der Welt zu bauen, über Jahrzehnte eine riesige Miniaturwelt wurde, die Touris aus aller Welt anzieht. Sehnst du dich eher nach klassischer Kunst, schnappst du dir das Kunstmeile TicketÖffnet ein neues Browser-Tab und klapperst gleich sechs der wichtigsten Museen wie die Kunsthalle, die Deichtorhallen oder das Bucerius Kunst Forum ab. Noch mehr sparen lässt sich am ersten Donnerstag im Monat. Denn da öffnen einige Museen abends kostenlos ihre Türen. Und spätestens, wenn einmal im Jahr die Lange Nacht der MuseenÖffnet ein neues Browser-Tab stattfindet, gibt es keine Ausrede mehr, nicht in die Ausstellungen zu gehen.
Info: Deutsches Hafenmuseum - Standort Schuppen 50AÖffnet ein neues Browser-Tab, Australiastraße 6, 20457 Hamburg; Miniatur WunderlandÖffnet ein neues Browser-Tab, Kehrwieder 2/Block D, 20457 Hamburg; Bucerius Kunst ForumÖffnet ein neues Browser-Tab, Alter Wall 12, 20457 Hamburg; Deichtorhallen HamburgÖffnet ein neues Browser-Tab, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg; Hamburger KunsthalleÖffnet ein neues Browser-Tab, Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg
Kiez, Drinks & Foodtrucks: Ab zum Street Food Donnerstag auf den Spielbudenplatz

Egal, ob neu in Hamburg oder gebürtige Hanseat:in – Donnerstags bleibt der eigene Herd kalt, denn es geht zum Essen auf den Spielbudenplatz. Nachdem Wochenmärkte wie der Isemarkt die Anzahl an Street Food Ständen reduzierten, haben diese nun mitten auf der Reeperbahn ihr neues Zuhause gefunden. Von 16 bis 22 Uhr rollen wöchentlich wechselnde Food Trucks an, um deinen Gaumen mit Leckereien aus aller Welt zu verwöhnen. Dazu gibt’s kalte Drinks aus den Containerbars und sommerliche Ibiza-House-Vibes verschiedener DJ-Sets. Und damit dir während des Essens auch bloß nicht langweilig wird, kannst du dich regelmäßig auf Live-Musik und schräge Bingoabende mit Cäptn Clepto oder Bingo Henni freuen. Der Spielbudenplatz wird damit zum perfekten Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen und dabei die Hamburger Kiezkultur aufzusaugen – inklusive leckerem Essen und guten Gesprächen.
Info: SpielbudenplatzÖffnet ein neues Browser-Tab, Spielbudenpl. 21-22, 20359 Hamburg
Bock auf kostenlose Kunst? Dann entdecke Hamburgs Street Art Szene

Bist du neu in Hamburg und schlenderst das erste Mal durch die Straßen, fällt dir eine Sache sofort auf: In fast jedem Stadtteil zieren Graffiti und andere Malereien die Häuserwände und Mauern. Der Hamburger Street Art Szene entkommst du eigentlich nicht. Und das Tolle daran: Im Gegensatz zum teuren Museumsticket kostet dich diese riesige Freiluftgalerie keinen einzigen Cent. Die volle Ladung Street Art gibt’s im Gängeviertel. Nachdem Aktivist:innen 2009 den Abriss der historischen Häuser verhinderten, wurden die Gebäude, Hinterhöfe und Gänge über die Jahre mit Wandbildern, abstrakter Kunst und unabhängigen Kulturveranstaltungen wieder zum Leben erweckt. Pflichtprogramm für Urban-Art-Fans ist auch das Projekt Walls Can Dance in Harburg. In Norddeutschlands größter Freiraumgalerie erwarten dich riesige Murals internationaler Künstler:innen. Selbst das Warten auf die U-Bahn wird in Hamburg zum Erlebnis, wenn dich beispielsweise die Freaks des Kult-Künstlers RebelzerÖffnet ein neues Browser-Tab an der Bahnstation Legienstraße anschauen.
Info: Gängeviertel e.V.Öffnet ein neues Browser-Tab, Valentinskamp 39, 20355 Hamburg; Die Freiraumgalerie Walls Can DanceÖffnet ein neues Browser-Tab erstreckt sich von der Hamburger Innenstadt über Rothenburgsort bis nach Harburg; U LegienstraßeÖffnet ein neues Browser-Tab, 22111 Hamburg
Neulinge in Hamburg erkunden die Natur & Parks der Stadt zu jeder Jahreszeit

Frisch im Frühling nach Hamburg gezogen? Dann ab in den Hayns Park. Dort bestaunt du das rosa Kirschblütenmeer und machst ‘nen Spaziergang entlang des Eppendorfer Alsterlaufs. Oder du schnappst dir einen Beutel und sammelst frischen Bärlauch auf dem größten Parkfriedhof der Welt – dem Ohlsdorfer Friedhof. Sobald der Frühsommer anklopft, explodieren dort übrigens auch die Rhododendren in voller Blüte und der Rosengarten in Planten un Blomen versprüht seinen Duft im ganzen Park. Dort bleibst du am besten gleich bis abends, denn von Mai bis September steigen hier täglich die kostenlosen WasserlichtkonzerteÖffnet ein neues Browser-Tab am Parksee. Einfach Picknickdecke ausbreiten, Drink öffnen und das Zusammenspiel aus Musik, Wasser und bunten Lichtern genießen. Wenn sich im Herbst dann die Blätter bunt färben und herabfallen, lohnt sich ein Ausflug in den Hirschpark, wo du ins Laub jahrhundertealter Linden und Mammutbäume hüpfst und am Ufer auf die Elbe blickst.
Info: Hayns ParkÖffnet ein neues Browser-Tab, Eppendorfer Landstraße 148B, 20249 Hamburg-Nord; Friedhof OhlsdorfÖffnet ein neues Browser-Tab, Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg-Nord; RosengartenÖffnet ein neues Browser-Tab, Tiergartenstraße 2, 20355 Hamburg; HirschparkÖffnet ein neues Browser-Tab, 22587 Altona
Du hast dich eingelebt und bekommst zum ersten Mal Besuch? Wir haben zehn Tipps für dich, die du mit deinem Hamburg Besuch machen kannst?