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Szene aus Nan Goldin's visuellem Tagebuch
Nan Goldin

Kampnagel zeigt das legendäre Tagebuch von Nan Goldin

Information der Veranstalter

Nan Goldin. The Ballad of Sexual Dependency, 1992

Dieses legendäre visuelle Tagebuch der amerikanischen Künstlerin Nan Goldin fängt das Leben und Sterben einer ganzen Generation ein – als Diashow mit einem Soundtrack von Maria Callas bis The Velvet Undergroun

Mit Nan Goldins Diashow aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle zeigt das Sommerfestival eine der wichtigsten Arbeiten in der Geschichte der Fotografie. In Form einer 45-minütigen Vorführung mit 694 Kleinbilddias und begleitendem Soundtrack in einem eigens dafür gebauten Kinoraum in der Vorhalle gibt Goldin einen intimen Einblick in ihr persönliches Umfeld seit Ende der 1970er Jahre, von Boston bis Berlin. Ihre Protagonist*innen – darunter die Künstlerin selbst – werden in intimen Momenten der Liebe und des Verlusts gezeigt; sie erfahren Lust und Schmerz, Liebe und Gewalt, konsumieren Drogen, feiern in Nachtclubs, kümmern sich um ihre Kinder und erleben die Verwüstungen und die Ohnmacht durch AIDS. »The Ballad of Sexual Dependency ist das Tagebuch, das ich andere lesen lasse«, so die 1953 geborene Künstlerin. »Das Tagebuch ist meine Form der Kontrolle über mein Leben. Es erlaubt mir, jedes Detail obsessiv festzuhalten. Es ermöglicht mir, mich zu erinnern.« Die Momente, die diese Jahrhundertkünstlerin hier als Erinnerung festgehalten und seit der ersten Version 1985 immer wieder erweitert hat, gehören in der Version der Dia-Vorführung mit Soundtrack zu den stärksten Bilderfahrungen der Kunstwelt; einzelne Bilder aus der Ballad haben sich ikonografisch ins kulturelle Gedächtnis von mehreren Generationen eingeschrieben.

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